ZEREMONIALREISE
in die Wüste Marokkos
Freitag, 16. März - Freitag, 30. März 2007 (2 Wochen)
Seit jeher haben die Wüste, die Nomaden und ihre Tiere eine ganz besondere Faszination auf die Menschen ausgeübt. Die Eindrücke gehen tief, die Kraft und Direktheit des Wenigen und Einfachen berühren unsere Seele. Die Elemente und Welten von Grossmutter Erde sprechen unmittelbar zu uns. Es gibt keine Möglichkeit zu fliehen.
Diese Intensität ist ideal für eine Zeremonialreise. Die Struktur und Alchemie von Zeremonien unterstützen uns, unser wahres Selbst im Spiegel der Natur zu sehen. Und so wie Hitze, Kälte, Wind und Wasser der Wüste tausende von Formen und Gestalten gegeben haben und immer wieder neu geben, sehen wir in Zeremonien, wie auch wir uns neu formen können, bis unsere Augen ebenso strahlen, wie die Sterne am Himmel, die nirgends so nah sind, wie in der Wüste.

Unterwegs
Freitag, 16. März
Wir fliegen am Abend ab Zürich oder Genf nach Quarzazate, wo wir von Elisa abgeholt und ins Hotel gebracht werden.
Samstag, 17. März
Durch das fruchtbare Draa-Tal fahren wir vorbei an Berberdörfern und riesigen Palmenhainen nach Zagora. Zagora ist der Ausgangspunkt für unsere Kamelkarawane.
Sonntag, 18. März bis Dienstag, 27. März
Während den nächsten 10 Tagen ziehen wir unter kundiger Führung der Berber durch die Sahara. Die Berber, wunderbare Menschen und grosszügige Gastgeber, sind seit Kindheit vertraut mit der Wüste. Sie geben uns den Schutz und die Sicherheit, die wir brauchen, um in das Zeitlose und Unendliche der Wüste eintauchen zu können.
Die ersten Tage führen uns durch Sanddünenwelten und wir bleiben zwei Nächte am selben Ort, was uns Gelegenheit gibt, die Dünenwelt auf eigene Faust zu erkunden und uns auf eine erste Zeremonie einzulassen.
Wir ziehen weiter und lassen die Dünen hinter uns. In flimmernder Hitze überqueren wir eine riesige Steinebene und überlassen uns ganz dem wiegenden Rhythmus der Kamele.
Die Steine werden zu Wesen und wie in Trance finden wir Anschluss an all die Menschen, die seit jeher die Wüste durchquerten.
Wir folgen einem zerklüfteten Felstal und treffen auf eine Wasserstelle, ein kleiner kostbarer See zwischen den Felsen. Bald erreichen wir eine Hochebene von unglaublicher Schönheit. Ein breites trockenes Flusstal liegt vor uns.
Eine Oase mit Dattelpalmen und weit ausladenden Akazien lädt zum Bleiben ein und wir richten uns für die nächsten vier Tage und Nächte ein. Wir haben Zeit in dieser einmaligen stillen Welt umherzuwandern und können in Ruhe in längeren Zeremonien in die unerwartet bunte Vielfalt und Schönheit der Wüste einzutauchen.
Wir verlassen diesen wunderbaren Ort nur ungern. Doch es geht weiter, vorbei an kleinen Wasserstellen. Hin und wieder treffen wir auf eine Ziegen- oder Kamelherde, die den noch letzten Berbernomaden gehören. Ihre braunen Kamelhaarzelte sind irgendwo in der Weite zu erkennen.
Nach einer letzten Nacht unter dem Sternenhimmel, draussen in unserem Schlafsack oder geborgen im Gemeinschaftszelt, steigen wir auf eine Passhöhe. Von hier können wir in das breite Tal schauen, das uns wieder zurück nach Zagora führt.
Mittwoch, 28. März
In Zagora haben wir Zeit für einen Bummel durch die üppigen grünen Palmgärten und auf dem Markt können wir uns in orientalischem Feilschen üben.
Donnerstag, 29. März
Wir geniessen die Rückfahrt durchs Draa-Tal und verbringen eine letzte Nacht in Quarzazate.
Freitag, 30. März
Wir fliegen früh am Morgen zurück nach Zürich oder Genf.
Zeremonielle Leitung: Barbara Schweizer Weiss und Robert Weiss.
Reiseleitung: Elisa Macal und Berberführer.
Preis: Fr. 2200., ohne Flug (Flug ca. 700.).
Die Reise wird ab 6 Personen durchgeführt und ist auf 12 Personen beschränkt. Bitte frühzeitig anmelden, die Flüge nach Marokko sind schnell ausgebucht. Vorkenntnisse braucht es keine. Das ausführliche Reiseprogramm bestellen bei Barbara und Robert.
